19.11.14: Über 300 Besucher gehen in sieben Bremer Unternehmen auf Entdeckungstour bei der Langen Nacht der Industrie

Sieben Bremer Industriebetriebe öffnen heute ihre Werkstore für Besucher. Zum sechsten Mal bietet die LANGE NACHT DER INDUSTRIE über 300 Teilnehmern interessante Einblicke in die Produktion. Schüler und Studierende können Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten in der Industrie kennenlernen. Organisiert haben die Veranstaltung die Handelskammer Bremen, der Arbeitgeberverband Nordmetall sowie die Hamburger Agentur prima events.

Lutz Oelsner, Mitglied des Plenums der Handelskammer Bremen sowie Vizepräsident von NORDMETALL, freut sich über das große Interesse bei den Besuchern: „Die große Nachfrage in den letzten Jahren hat uns gezeigt, dass die Industrie spannend ist – für angehende Auszubildende und Studierende ebenso wie für diejenigen, die nach einer neuen beruflichen Herausforderung suchen.“

Besichtigt werden jeweils zwei Unternehmen, und zwar Airbus Defence and Space, Anheuser-Busch InBev Deutschland, Daimler / Mercedes-Benz Werk Bremen, GESTRA, HELLA Fahrzeugkomponenten, Kellogg Manufacturing und swb .

Oelsner betont: „Die Industrie ist im Land Bremen ein wesentlicher Motor für Wachstum und Innovation. Viele Betriebe sind weltweit tätig. Außerdem ist diese Branche in unserer Wirtschaftsregion ein wichtiger Arbeitgeber.“ In der bremischen Industrie arbeiten rund 47.800 Beschäftigte. Bremen ist die zehntgrößte Stadt Deutschlands, und zugleich der fünftgrößte Industriestandort. Gemessen am Umsatz wuchs die bremische Industrie von 2011 bis 2012 um gut 1,4 Milliarden Euro auf fast 23,6 Milliarden Euro. Die Stärken der bremischen Industrie liegen in den Branchen Automobilbau, Stahlerzeugung, Luft – und Raumfahrzeugbau, Spezialschiffbau, Maschinenbau, Elektronik, Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik sowie Nahrungs- und Genussmittelproduktion. Die Offshore-Windenergie ist eines der wichtigsten Zukunftsfelder. Mit einer industriellen Exportquote von 55,1 Prozent steht Bremen an der Spitze der Bundesländer.