7.3.13: NORDMETALL zum Weltfrauentag (8.3.)

In technischen Berufen verdienen Frauen gleich und mehr +++ Der Arbeitgeberverband Nordmetall hat junge Frauen aufgerufen, sich bei der Berufswahl stärker für technische Berufe zu interessieren: „Das ist der Schlüssel zu einem höheren Einkommen, das sich auch nicht von dem der Männer unterscheidet“, so Hans-Günter Trepte, Leiter Arbeitsmarkt und Berufsbildung bei Nordmetall. Zu viele Schulabgängerinnen würden traditionelle Frauenberufe wählen, wie z.B. nach wie vor Friseurin und Verkäuferin. Der erste Beruf aus dem Bereich Metall und Elektro steht in der Ausbildungsrangliste der Frauen auf Platz 50. Bei der akademischen Ausbildung zeigt sich ein ähnliches Bild: Obwohl im Studienjahr 2012 fast die Hälfte aller Studienanfänger weiblich war, lag der Frauenanteil bei den Ingenieurstudenten im Fach Maschinenbau/Verfahrenstechnik nur bei 19 Prozent, in der Elektrotechnik sogar nur bei 13 Prozent.

„Unsere Unternehmen bieten eine anspruchsvolle Ausbildung, beste Perspektiven und nicht zuletzt Spitzeneinkommen“, so Trepte. Außerdem sähen die Tarifverträge der Metall- und Elektroindustrie selbstverständlich eine gleiche Bezahlung von Männern und Frauen vor. Die Berufswahl sei der wichtigste Faktor für die Einkommensentwicklung. „Wir können junge Frauen nur ermutigen: Wählt technische Berufe. Aus gleicher Arbeit folgt auch gleiches Geld“, so der Nordmetall-Arbeitsmarktexperte.

In den Nordmetall-Unternehmen bekommen Azubis schon im ersten Lehrjahr 876 Euro im Monat. Das Durchschnittseinkommen in der Branche liegt bei 50.000 Euro im Jahr. Unter www.meberufe.info gibt es Informationen für Lehrkräfte, Eltern und junge Menschen zu Praktika, Ausbildung und Berufsbildern der Metall- und Elektroindustrie.