8.1.14: Metall-Azubis verdienen 23 % über Durchschnitt

Auszubildende in der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie verdienten auch 2013 deutlich besser als in vielen anderen Branchen. Laut Arbeitgeberverband Nordmetall erhielten Metall-Azubis über alle Lehrjahre betrachtet 933 Euro im Monat. Das sind 23 Prozent mehr als die durchschnittliche Azubi-Vergütung in Deutschland – sie lag laut der aktuellen Erhebung des Bundesinstituts für Berufsbildung bei 761 Euro.

In Betrieben, die den Nordmetall-Tarifvertrag anwenden, bekommen die Nachwuchskräfte schon im ersten Lehrjahr 906 Euro brutto monatlich. Die Vergütung steigt dann auf 960 Euro im dritten Lehrjahr.

Auch in qualitativer Hinsicht erfolgt die M+E-Ausbildung auf einem hohen Niveau. Dies wird sogar vom Deutschen Gewerkschaftsbund bestätigt. In der Qualitätsrangliste des aktuellen DGB-Ausbildungsreports, die auf der Basis von Azubi-Bewertungen zusammengestellt wird, belegen die Berufe Industriemechaniker, Mechatroniker und Industriekaufmann die Plätze Zwei, Drei und Vier.

über 60 Prozent der Nordmetall-Mitgliedsbetriebe Betriebe bilden aus. 90 Prozent der norddeutschen Metallbeschäftigten arbeiten in Ausbildungsbetrieben. „Die Ausbildungsquote unserer Mitgliedsunternehmen liegt seit vielen Jahren stabil bei 5 Prozent“, so Hans-Günter Trepte, Abteilungsleiter Arbeitsmarkt bei Nordmetall. Die Verbandsmitglieder würden insgesamt über den Eigenbedarf hinaus ausbilden.