8.8.17: Pensions-Sicherungs-Verein: Schadensentwicklung und möglicher Beitragssatz 2017

Der Vorstand des Pensions-Sicherungs-Vereins hat bekannt gegeben, dass nach der aktuellen Schadensentwicklung für 2017 voraussichtlich ein Beitragssatz von 2,8 ‰ erforderlich wird, sofern sich das Insolvenzgeschehen weiter auf dem Niveau des ersten Halbjahres bewegt.

Für die Insolvenzsicherung nach dem Betriebsrentenstärkungsgesetz gilt, das für die Höhe des Beitragssatzes eines Kalenderjahres der wichtigste Faktor die Schadensentwicklung in diesem Kalenderjahr ist. Das Schadensvolumen im ersten Halbjahr 2017 hat sich nach den Angaben des PSV gegenüber dem Vorjahreszeitraum zwar leicht reduziert, d.h. der Leistungsaufwand ist leicht von 292,3 Mio. € auf 284,4 Mio. € gesunken. Allerdings werde sich das Schadensvolumen um bis zum Jahresende neu eintretende Schäden aufgrund von Insolvenzen noch erhöhen. Eine Festlegung des Beitragssatzes wird aus diesem Grund erst im November 2017 erfolgen. Aufgrund der noch ungewissen Entwicklung des zweiten Halbjahres 2017 kann der Beitragssatz über oder unter dem zum jetzigen Zeitpunkt lediglich prognostizierten Beitragssatz in Höhe des langjährigen Durchschnittswertes von 2,8 Promille liegen. Der Beitragsbescheid 2017 geht den Mitgliedsunternehmen in der zweiten Novemberhälfte zu. Der im Beitragsbescheid 2016 als Möglichkeit erwähnte Vorschuss für 2017 wird nicht erhoben.