7.3.17: „Chancen für Frauen erhöhen statt Regulierung verstärken“

Zum morgigen Internationalen Frauentag verweist NORDMETALL-Hauptgeschäftsführer Dr. Nico Fickinger auf die intensiven Bemühungen der Arbeitgeber in der Metall- und Elektroindustrie (M+E), Frauen und Mädchen für die attraktiven Berufe der Branche zu begeistern: 

„Vom Girl’s Day bis zu den vielfältigen Modellen zur Nutzung flexibler Arbeitsmöglichkeiten sprechen wir verstärkt Frauen an. Die M+E-Arbeitgeber haben zudem schon in der Tarifrunde 2015 mit der Gewerkschaft vereinbart, dass Bildungsmöglichkeiten von Teilzeitbeschäftigten besser genutzt werden können. So ermöglichen gute Perspektiven in unserer Branche Frauen auch immer häufiger den Aufstieg in mittlere und hohe Führungspositionen“, so Fickinger. 

Wenn die IG Metall nun zum Internationalen Frauentag politische Forderungen für eine weitere gesetzliche Regulierung in diesem Bereich erhebe, dann überfrachte sie einen solchen Jahrestag. „Die Diskussion um weitere Maßnahmen, wie wir die Flexibilität in den Betrieben erhöhen, um Arbeit und Privatleben besser zu vereinbaren, gehört in die nächste Tarifrunde und sie betrifft Frauen wie Männer. Wir wollen die Chancen von Frauen weiter stärken, ohne zusätzlichen Ausbau von gesetzlichen Regulierungen. Grundsätzlich gilt, dass Arbeit durch flexiblere Einsatzmöglichkeiten nicht teurer werden darf: Schon heute liegen wir mit den Arbeitskosten in der deutschen M+E-Industrie in der internationalen Spitzengruppe“, erklärt Dr. Nico Fickinger.