6.4.17: Die Top-10-Ausbildungsberufe 2016

Das BIBB hat die Ranglisten der Neuabschlüsse veröffentlicht. Auch 2016 wurde wieder mehr als ein Drittel aller neuen Ausbildungsverträge in nur zehn Berufen abgeschlossen. 

Alter und neuer Spitzenreiter in der Rangliste der Ausbildungsberufe nach Neuabschlüssen ist der Beruf Kaufmann/-frau für Büromanagement. Rund 28.700 Jugendliche haben in diesem Beruf bundesweit einen neuen Ausbildungsvertrag unterschrieben. Dies zeigt die Analyse des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) aus der Erhebung zur Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge mit Stichtag 30. September 2016.

Mit weiblichen Auszubildenden wurden 2016 die meisten Ausbildungsverträge in den kaufmännischen Berufen - Kauffrau für Büromanagement, im Einzelhandel, im Groß- und Außenhandel sowie Industriekauffrau -, als Medizinische und Zahnmedizinische Fachangestellte, Verkäuferin und Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk sowie als Hotelfachfrau und Friseurin abgeschlossen.

Bei den Männern lagen nach dem Kfz-Mechatroniker, der weiterhin mit großem Vorsprung die Spitzenposition einnimmt, der Elektroniker, der Kaufmann im Einzelhandel, der Industriemechaniker, der Anlagenmechaniker Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, der Fachinformatiker, der Verkäufer, die Fachkraft für Lagerlogistik sowie der Kaufmann im Groß- und Außenhandel beziehungsweise der Kaufmann für Büromanagement auf den weiteren Plätzen.

Nach wie vor stehen damit dieselben zehn am stärksten vertretenen Berufe auch 2016 unverändert an der Spitze der Rangliste der neu abgeschlossenen dualen Ausbildungsverträge. Allerdings sind die Fachinformatiker/-innen deutlich von Rang 14 auf Platz 11 "geklettert" mit rund 12.100 Neuabschlüssen und einem Anstieg von 9,4 %. Abgenommen hat dagegen die Zahl der Neuabschlüsse bei den Bankkaufleuten, die mit rund 9.400 Neuverträgen und einem Minus von 16,9 % im Vergleich zu 2015 von Rang 12 auf Rang 16 in der Rangliste abgerutscht sind.

Die Ranglisten der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge lassen keinen Rückschluss auf die bei den Jugendlichen "beliebtesten" Ausbildungsberufe zu, da eine Ausbildungsentscheidung auch immer in Verbindung mit dem vorhandenen Ausbildungsplatzangebot gesehen werden muss.

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