3.6.16: Allianz für Aus- und Weiterbildung

Gemeinsame Erklärung "Zehn Arbeitsschwerpunkte für eine starke berufliche Bildung" und Bilanz der bisherigen Allianz-Laufzeit

Zum ersten Mal seit Gründung der Allianz für Aus- und Weiterbildung im Dezember 2014 hat am 2. Juni 2016 die Spitzenrunde auf Ebene der Minister und Präsidenten getagt. Wirtschaft, Gewerkschaften, Bundesregierung und Länder haben in der Sitzung eine positive Bilanz der bisherigen Allianz-Laufzeit gezogen (Anlage 1) sowie die gemeinsame Erklärung "Gemeinsam die Herausforderungen auf dem Ausbildungsmarkt angehen - Zehn Arbeitsschwerpunkte für eine starke berufliche Bildung" verabschiedet (Anlage 2). 

Die Bilanz der Umsetzung von zentralen Maßnahmen zeigt, dass neben der Einführung des neuen Instruments der Assistierten Ausbildung (AsA) und der Erweiterung der Zielgruppe der ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH) z.B. deutlich mehr Ausbildungsplätze bei der Bundesagentur für Arbeit als in 2014 gemeldet wurden. Für Flüchtlinge wurde ein sicherer Aufenthaltsstatus für Ausbildung und Berufseinstieg vereinbart.  

Erfreulicherweise benennt die gemeinsame Erklärung der Allianzpartner zentrale Punkte, um das Matching auf dem Ausbildungsmarkt zu verbessern. So sollen unter anderem die Assistierte Ausbildung (AsA), ausbildungsbegleitende Hilfen (abH) und Einstiegsqualifizierungen in die Fläche getragen, und ggf. bedarfsorientiert angepasst werden. 

Auch zahlreiche Maßnahmen zur Einmündung von Flüchtlingen in Einstiegsqualifikationen und Ausbildung sind Bestandteil der Handlungsschwerpunkte. Wichtig ist hier unter anderem die Verbesserung der Datenlage zu deren Bildungs- und Qualifikationsstand, die frühzeitige Information über das Ausbildungssystem in Deutschland im Rahmen der Integrationskurse sowie intensive sprachliche Förderung vor und während der Ausbildung.