2.5.16: Symbolische Übergabe des Arbeitgeberangebotes in Rostock

Vor dem Firmensitz von NORDMETALL-Präsident Thomas Lambusch zogen einige IG-Metaller zu Wochenanfang mit Schubkarren auf.

Lambusch übergab den Gewerkschaftlern mit einigen NORDMETALL-Vertretern das Tarifangebot der Metallarbeitgeber als Symbol-Paket: 2,1 % über zwei Jahre plus die 300-Euro-Einmalzahlung, die 0,3 % entspricht - macht im Durchschnitt 1400,- Euro Entgeltsteigerung mit einer Laufzeit bis zum Frühjahr 2018. Lambusch betonte, dass dies angesichts von Minus-Inflation und schwacher Produktivität ein sehr faires Angebot sei.

Die IG Metall solle von ihrer abgehobenen 5 %-Forderung lassen und die Blockadehaltung aus den bisherigen ersten drei Verhandlungsrunden seit März aufgeben. Die verdutzten Metaller kehrten mit gut gefüllten Schubkarren um.

Angebot: Thomas Lambusch (Mitte) erklärt den IG Metallern die 2,1 % über zwei Jahre plus die 300-Euro-Einmalzahlung, die 0,3 % entspricht - macht im Durchschnitt 1400,- Euro Entgeltsteigerung.

Durchschnittlich 1400,- Euro mehr über zwei Jahre haben die Metallarbeitgeber mit Laufzeit bis zum Frühjahr 2018 angeboten - trotz Minus-Inflation und schwacher Produktivität.

Blockadehaltung statt Verhandlungsbereitschaft - noch verweigert die IG Metall echte Tarrifverhandlungen, ruft zu Warnstreiks auf.

NORDMETALL-Präsident Lambusch übergibt das Angebotspaket an den Rostocker IG Metall-Chef.

Verdutzte Metaller mit gut gefüllten Schubkarren - damit hatten sie nicht gerechnet.

Trotz schwächelnder Auftragslage und trüber Konjunkturaussichten macht NORDMETALL ein faires Angebot.