23.2.17: Macht die deutsche Wirtschaft eine Rolle rückwärts?

Die INSM erinnert den designierten SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz mit ganzseitigen Anzeigen in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und Süddeutschen Zeitung daran, warum die Reformen der Agenda 2010 nötig waren.

1999 wurde Deutschland vom britischen Magazin "Economist" als kranker Mann Europas bezeichnet. Vier Millionen Arbeitslose gab es damals in Deutschlan mit steigender Tendenz. Es war die Geburtsstunde der Agenda 2010, die unter Führung des damaligen SPD-Bundeskanzlers Gerhard Schröder ab 2003 umgesetzt wurde. In deren Folge erholten sich die deutsche Wirtschaft und der Arbeitsmarkt.

Trotz nachweislicher Erfolge der Reformen, ebbte der Protest in der SPD gegen die Agenda 2010 nie ab. Martin Schulz verspricht seinen Wählern nun, die Agenda 2010 in Teilen rückgängig zu machen und hofft so neue Stimmen für die bevorstehend Bundestagswahl im September zu gewinnen.

Mit der Frage "Lieber Martin, erinnerst Du Dich noch?" zeigt die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in ganzseitigen Anzeigen in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und Süddeutschen Zeitung, was eine "Rolle rückwärts" für Folgen haben könnte.

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