13.6.17: Corporate Social Responsibility - zwischen Freiwilligkeit und Pflicht!

Worauf müssen sich Unternehmen zukünftig einstellen? Wie können sie die Herausforderung Corporate Social Responsibility (CSR) meistern? Wer bietet Unterstützung und Hilfestellung? Diese Fragen versuchen unsere Experten Ihnen zu beantworten.

Corporate Social Responsibility - kurz: CSR - beschreibt die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen als Teil des nachhaltigen Wirtschaftens. Obwohl soziales Engagement über bestehende Gesetze und Vorgaben hinaus weithin zum deutschen Firmenalltag gehört, hat der Gesetzgeber in Umsetzung einer EU-Richtlinie vor Kurzem ein CSR-Gesetz erlassen. Im parallel verabschiedeten "Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte (NAP)" formuliert die Bundesregierung zudem ihre Erwartung an die Unternehmen, einen „Prozess der unternehmerischen Sorgfalt mit Bezug auf die Achtung der Menschenrechte einzuführen“. Weitergehende Schritte bis hin zu gesetzlichen Maßnahmen sind nicht ausgeschlossen.

CSR wird so vom freiwilligen Engagement zur Pflichtveranstaltung; die Anforderungen an Unternehmen jedweder Größe steigen gewaltig. Anlass genug, der Frage nachzugehen, auf was sich Unternehmen einzustellen haben, wie sie die CSR-Herausforderung meistern können und wer sie dabei unterstützt.

Wir laden Sie zu einer Informationsveranstaltung ein

am Dienstag, 13. Juni 2017
von 13.00 - 17.00 Uhr
auf der  Rickmer Rickmers, Landungsbrücken Ponton 1a, Fiete-Schmidt Anleger, 20359 Hamburg


Namhafte Experten halten Vorträge zu folgenden Themen:

  • Markt, Mitverantwortung und Moral: CSR - Vorteil oder (notwendiges) Übel für Unternehmen?
    Prof. Dr. Dominik Enste/Theresa Eyerund, Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW)
  • CSR für berichtspflichtige Unternehmen: Erfahrungsberichte und was das neue CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz ändern wird!
    Dr. Rüdiger Schmidt, Deutsches Rechnungslegungsstandards Committee e.V. (DRSC),
    Michael Montjoie, Nordex SE
  • Der Nationale Aktionsplan der Bundesregierung Wirtschaft und Menschenrechte (NAP): Was kommt auf Unternehmen zu?
    Deniz Utlu , Deutsches Institut für Menschenrechte
  • Unternehmerische Verantwortung und Stiftungen: Wie funktioniert ein Engagement Hand in Hand?
    Kirsten Wagner, NORDMETALL-Stiftung

Die anschließende Diskussion moderiert Alexander Luckow, Leiter Kommunikation Nordmetall 

Bereits ab 12.30 Uhr laden wir Sie zu einem Imbiss ein.

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Petra Schönemann (schoenemann@nordmetall.de Tel.: 040-63784240)