10.5.15: NORDMETALL zur Bremen-Wahl

Stellungnahme von NORDMETALL-Hauptgeschäftsführer Dr. Nico Fickinger zum Ausgang der heutigen Bürgerschaftswahl in Bremen:

"Die bröckelnde Wahlbeteiligung setzt ihren besorgniserregenden Trend fort und hat in Bremen einen neuen Tiefpunkt erreicht. Das muss alle Parteien aufrütteln. Auch wenn das knappe Wahlergebnis in Bremen noch keinen Regierungswechsel einläutet, darf es ein "Weiter so wie bisher" nicht mehr geben. Die Menschen wollen eine andere Politik, die verlässlicher ist, die langfristig wirkt, keine kurzsichtigen Geschenke macht und auch nicht mehr Schulden. Egal von welcher Koalition erwarten die norddeutschen Metall- und Elektroarbeitgeber eine berechenbare Politik, die unsere Industrie als Herz der Wirtschaft stärkt und unsere Betriebe und ihre Beschäftigten entlastet. Allein die Metall- und Elektroindustrie in Bremen vom Auto- und Maschinenbau bis zu den Werften steht für 40.000 Beschäftigte, 20 Milliarden Euro Jahresumsatz und entsprechende Steuereinnahmen. Damit diese Industrie auch künftig die Basis für Wohlstand und sozialen Ausgleich sein kann, sind Investitionen in die Infrastruktur genauso wichtig wie der Abbau der 20 Milliarden Euro Schulden."

NORDMETALL-Hauptgeschäftsführer Dr. Nico Fickinger