Standpunkte 1/2018

Beim Gabelstaplerhersteller STILL haben die Teilneh- merinnen des zweiten Jahrgangs der GirlsʼDay Akade- mie Hamburg einen Tag lang tolle Projekte in der Aus- bildungswerkstatt umgesetzt. „Mir hat es gefallen, weil ich typische Männerberufe kennenlernen will“, sagt die fünfzehnjährige Leen Alkoushk. Darüber freut sich Sten-Arne Saß, Leiter Berufsausbildung bei STILL, der mehr Mädchen für die gewerblich-technische Ausbil- Jeder kennt sie, keiner will sie: die Benachrichtigungs- karte, nach der ein Paketzustellermal wieder niemanden angetroffen hat. Daimler testet nun zusammen mit dem Start-up Liefery in Hamburg eine neue Lösung für dieses wachsende Problem des Onlinehandels: Im Pilotprojekt „smart ready to drop+” können die Teilnehmenden ihre Pakete in den Kofferraum ihres Smart zustellen lassen. Fast alle Produkte aus jedem Shop können bestellt wer- Ab in den Kofferraum Menschen und Meldungen Wie leistet man auf einer Offshore-Wind- kraftanlage erste Hilfe und wie kann man auf einem Kreuzfahrtschiff tausen- de Personen bei einer Rettungsübung ko- ordinieren? Zu solchen Fragen der Aus-, Fort- undWeiterbildung informierte sich der Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung in Mecklenburg- Vorpommern, Christian Pegel (2. v. l.), im AFZ Aus- und Fortbildungszentrum Rostock. Die Schifffahrtsschule des AFZ Rostock und die ISC Training & Assem- bly bieten unter der Marke S.T.A.R. ge- meinsam Ausbildung und Kurse im Offshore-Bereich und der seemänni- schen Ausbildung an. DJ Spenden für Kinder Foto unten: Daimler, Foto oben: Christian Augustin Foto oben: KS Gleitlager, Foto links: AFZ Rostock, Foto unten: Rainer Kant Männer- berufe kennen- lernen dung begeistern möchte. „Junge Frauen bereichern durch ihren anderen Blickwinkel und andere Herange- hensweisen die Ausbildung in besonderem Maße. Und unser Bedarf an guten Auszubildenden steigt stetig.“ Das Projekt bietet Hamburger Schülerinnen jede Woche vielfältige Einblicke in die Berufs- und Ausbildungs­ praxis in der Metall- und Elektroindustrie, weitere Aka- demien in anderen Regionen sind geplant. DJ Auf der Weihnachtsfeier für einen guten Zweck zu sam- meln, wird immer beliebter. Beim Nikolauskaffee für die Belegschaft und während der Weihnachtsfeier für die Ruheständler der KS Gleitlager GmbH in Papenburg haben die Mitarbeiter und Senioren gut 800 Euro ge- spendet. Die Werksleitung stockte großzügig um 2.600 Euro auf, sodass im Januar insgesamt 3.401,32 Euro an den Förderverein „Bunter Kreis“ gespendet werden konnten. Werksleitung und Betriebsrat übergaben ei- nen symbolischen Scheck an die Vorsitzende des Ver- eins in Papenburg, Heide Heyen-Strehlau. Mithilfe des Minister lernt dazu Geldes soll die Situation von chronisch Kranken, Schwerkranken, Frühgeborenen, Behinderten und von Behinderung bedrohten Kindern und Jugendlichen und deren Familien verbessert werden. DJ Ausgezeichnete Mobilität Die Belegschaft der MV Werften wächst stark. Aber wie kommen die vielen Mitarbeiter gut zum Arbeitsplatz? Für das Konzept „Inter- und multimodal zur Werft“ wurden die MV WERFTEN Wismar nun mit einem Hauptpreis im Bundeswettbewerb „mobil gewinnt“ ausgezeichnet. Zum Mobilitätskonzept gehören die Schaffung eines externen Pendlerparkplatzes mit Shuttleanbin- dung, der Bau von Fahrradstationen sowie die Förderung der Nutzung von Fahrrädern, öffentlichen Verkehrsmitteln und Fahrgemeinschaften. So soll das Kfz-Aufkommen reduziert werden, um Überlastungen auf den Straßen im Umfeld der Werft zu vermeiden. „Wir freuen uns sehr über diese Auszeich- nung. Das Projekt reiht sich in zahlreiche Maßnahmen unseres Unternehmens zum Umwelt- und Klimaschutz ein, zum Beispiel die geplante Zulieferung der Schiffskabinen mittels elektrisch betriebener Lkw“, sagte Dr. Detlef Lemke, „mobil gewinnt“-Koordinator bei MV WERFTEN. André Machatzky (Foto Mitte), Leiter Investitionen, nahm die Auszeichnung stolz von Bundesumwelt- ministerin Barbara Hendricks und Bundesverkehrsminister Christian Schmidt in Empfang. DJ den. Der Kunde kann bis kurz vor der Auslieferung ange- ben, wo das Auto steht. Per App wird der Paketbote über den gewünschten Lieferort und die Lieferzeit informiert und kann den smart einmalig und nur in dem festgeleg- ten Zeitraummit einer TAN öffnen und das Paket in den Kofferraum legen. Danach verschließt er das Fahrzeug wieder digital und der Smart-Fahrer wird automatisch über die erfolgreiche Zustellung informiert. DJ 24 1/2018 Standpunkte NORDMETALL 25 1/2018 Standpunkte NORDMETALL

RkJQdWJsaXNoZXIy MTAzNjM5