Sozialpolitik - vor Ort, national und international

Sozialpolitische Themen bewegen die Betriebspraxis unserer Mitgliedsunternehmen: Als Gestalter betrieblicher Altersvorsorge sind sie Bestandteil des auf drei Säulen (gesetzliche Rentenversicherung, betriebliche und private Altersvorsorge) fußenden deutschen Altersvorsorgesystems - und somit von der dynamischen Rechtsetzung und Rechtsprechung in diesem Bereich unmittelbar betroffen. Unter dem Stichwort "Corporate Social Responsibility" (CSR) wird das vielfältige Engagement der Unternehmen im gesellschaftlichen Bereich zusammengefasst. Der Bereich Sozialpolitik unterstützt die Mitgliedsunternehmen auch bei Fragen der internationalen Mitarbeiterentsendung.

Unsere Experten geben Informationen zu politischen Entwicklungen, bündeln die Meinungen der norddeutschen Unternehmer und bringen ihre Interessen in die nationalen und internationalen Netzwerke ein. Unser Ziel ist es, die Expertise aus der betrieblichen Praxis für eine unternehmensfreundliche Sozialpolitik fruchtbar zu machen: National und international.

Internationale Sozialpolitik – Unterstützung durch Information

Die Experten von NORDMETALL beraten unsere Mitgliedsunternehmen zum Einsatz ihrer Mitarbeiter im Ausland und dem Einsatz ausländischer Mitarbeiter, unterstützen bei Fragen zum internationalem Arbeitsrecht und informieren über arbeits- und sozialversicherungsrechtliche Rechtssysteme anderer Länder.

Betriebliche Altersvorsorge

Die Experten von NORDMETALL unterstützen ihre Mitgliedsunternehmen bei der Umsetzung betrieblicher Altersvorsorge. Was norddeutsche Betriebe von der Politik brauchen kommunizieren wir nach Berlin und Brüssel.

Die Experten von NORDMETALL unterstützen ihre Mitgliedsunternehmen zum Thema Corporate Social Responsibility (CSR). Wir stehen für eine Würdigung des freiwilligen gesellschaftlichen Engagements der Unternehmen im Norden.

NORDMETALL arbeitet im internationalen Bereich mit verschiedenen Arbeitgeberdachverbänden sowie Verbänden der Metall- und Elektroindustrie auf europäischer Ebene, Bundesebene sowie in anderen Ländern zusammen.

Im Unternehmerkreis Europa treffen sich Vertreter von Mitgliedsunternehmen von NORDMETALL und den Nordverbund-Verbänden zu aktuellen europarechtlichen Themen und um in Brüssel durch die Weitergabe von Meinungen aus der betrieblichen Praxis Einfluss auf die Entscheidungsprozesse zu nehmen.

Aktuelle Meldungen

Aktuelle tarif- und sozialpolitische Entwicklungen aus 17 Ländern, u.a. aus Dänemark, Finnland, Frankreich, Österreich, Schweden, Slowakei, dem Global Wage Report 2016/17 der ILO und dem Beschäftigungs- und Sozialbericht 2016 der EU-Kommission.

Den ersten Newsletter des Jahres 2017 unseres Versorgungswerks MetallRente finden Sie in einem neuen Erscheinungsbild. Inhaltlich sind damit jedoch keine Änderungen verbunden.

Der Nationaler Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) enthält keine gesetzlichen Vorgaben aber die Bundesregierung erhöht den Druck mit Blick auf künftige Regulierung.  

Europäisches Parlament und Europäischer Rat uneins über Änderung der Entsenderichtlinie. 

Mit dem Revisionsvorschlag zur Neuregelung der Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit legt die EU-Kommission ergänzend zur Revision der Entsenderichtlinie einen weiteren Gesetzesentwurf vor, der künftig für Mitarbeiterentsendungen in Europa von erheblicher Bedeutung sein wird.

Hinweisen möchten wir Sie insbes. auf die aktuellen Tarifvereinbarungen bzw. -verhandlungen in Italien (M+E-Industrie) und Österreich (M+E-Industrie), auf neue Regelungen zur Nichterreichbarkeit in Frankreich und auf die weitere Verschärfung der Entsendeverordnung in der Schweiz

Im letzten Newsletter des Jahres bietet Ihnen der Newsletter wie gewohnt einen Ausblick auf die voraussichtlichen Rechengrößen für das kommende Jahr.

Aktuelles zu neuen Tarifvereinbarungen bzw. -verhandlungen in Österreich (M+E-Industrie), Südafrika (Automobilindustrie), USA (Volkswagen AG) und zur Verschärfung der Entsendebestimmungen in Dänemark, Frankreich, den Niederlanden, Polen und der Schweiz .

Am 13.10.2016 tagte der europäische Rat für Beschäftigung, Sozialpolitik, Gesundheit und Verbraucherschutz (EPSCO). Themen waren u.a. die Überarbeitung der Krebsrichtlinie, Langzeitarbeitslosigkeit, Jugendgarantie / Jugendbeschäftigungsinitiative, New Skills Agenda, Säule sozialer Rechte.

Der Gesetzentwurf verfolgt das richtige Ziel, die Akzeptanz der Arbeitnehmerfreizügigkeit durch Regelungen zum Zugang von Unionsbürgern zu Sozialhilfeleistungen klarer zu fassen und Lücken zu schließen. Allerdings geht die Bundesregierung den Weg nicht konsequent zu Ende.

Hinweisen möchten wir insbesondere auf die aktuellen Tarifvereinbarungen bzw. -verhandlungen in Frankreich (M+E-Tarif-Vertragssystem), Österreich (Tarifreform im Handel) und Südafrika (Automobilindustrie).

EU-Staaten müssen EU-Ausländern ohne Aufenthaltsrecht kein Kindergeld zahlen. Das entschied der EuGH in seiner neusten Entscheidung zur Zulässigkeit der Verknüpfung des Aufenthaltsrechts von Unionsbürgern mit dem Bezug von Familienleistungen. Er setzt damit seine Linie fort, den maßgetreuen Zugang in die nationalen Sozialsicherungssysteme zu gewährleisten.

Der vorliegende Newsletter unseres Versorgungwerks MetallRente beschäftigt sich in seiner aktuellen Ausgabe mit der Absicherung gegen das Risiko der Berufsunfähigkeit.

Am 1. Juli 2016 hat die Slowakei den halbjährlichen Vorsitz des Rats der Europäischen Union übernommen. Es wird damit die Trio-Ratspräsidentschaft der Niederlande, Slowakei und Malta fortgesetzt. Am 1. Januar 2017 wird die Slowakei die Ratspräsidentschaft an Malta übergeben.

Mit der neuesten Ausgabe der von Gesamtmetall herausgegebenen Internationalen Sozialpolitischen Nachrichten möchten wir Sie über aktuelle tarif- und sozialpolitische Entwicklungen aus 12 Ländern informieren.