Die Landesregierungen von Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen haben heute im Bundesrat der Gesetzesvorlage der Bundesregierung zur Einführung der Brückenteilzeit zugestimmt.

Die Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie sind mit der Arbeit der schleswig-holsteinischen Landesregierung weitgehend zufrieden. Das ergibt eine aktuelle Umfrage der Arbeitgeberverbände NORDMETALL und AGV NORD unter 52 Industrieunternehmen im nördlichsten Bundesland.

„Die ungebrochene Nachfrage nach Arbeitskräften lässt die Erwerbslosenzahlen weiter sinken – das ist die gute Nachricht vom Arbeitsmarkt. Die schlechte lautet: Trotz Fachkräftekrise unternimmt die Bundesregierung nichts, um dem heiß laufenden Arbeitsmarkt etwas Abkühlung zu verschaffen.“

Sie haben gezeigt, was in ihnen steckt: Sechs Jugendliche aus den Förderschulen Lilli-Nielsen-Schule und Ellerbeker Schule präsentierten bei GKN Driveline in Kiel die Ergebnisse eines Praktikums in dem Unternehmen.

Die Diesel-Fahrverbote in Hamburg auf ausgewählten Straßen seien „vorübergehende Maßnahmen“, die man „irgendwann auch wieder aufheben“ werde. Das kündigte der SPD-Fraktionsvorsitzende in der Hamburgischen Bürgerschaft Dirk Kienscherf in der neuesten Ausgabe von Standpunkte TV an.

„Die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt bleibt weiter positiv. Der aktuelle Fachkräftemangel droht aber zu einer echten Krise zu werden, und die Digitalisierung verschärft diese Entwicklung noch, da sich die Anforderungen an die Mitarbeiter künftig erheblich verschieben dürften.“

Die Pläne des Bundesarbeitsministers für ein Rückkehrrecht von Teil- in Vollzeit seien nicht praktikabel handhabbar und würden gerade in Zeiten einer sich zuspitzenden Fachkräftekrise erhebliche Lücken in die Personalkörper der Betriebe reißen. 

MINT FOR ING in Bremen: Bremer Lehrerinnen und Lehrer lernen in Unternehmen, wie naturwissenschaftliche und betriebliche Fragen in der Praxis beantwortet werden und entwickeln neue Unterrichtseinheiten.

Für die rund 200 Beschäftigten der Fertigungstechnik Nord GmbH in Gadebusch gelten künftig die Tarifverträge der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie. Im Zuge von Tarifverhandlungen mit der IG Metall Schwerin wird das Unternehmen dem Arbeitgeberverband NORDMETALL beitreten. 

Starke Arbeitskräftenachfrage macht qualifizierte Zuwanderung nötiger denn je.

Handelskrieg voraus – norddeutsche Wirtschaft in Gefahr?
Ende dieser Woche trifft die deutsche Kanzlerin in Washington den US-Präsidenten, unter anderem um über die angedrohten Strafzölle für europäische Produkte in den USA zu sprechen.

Die Metall- und Elektroindustrie im Norden bietet seit Jahren besonders Frauen verbesserte Beschäftigungsmöglichkeiten, betont NORDMETALL-Hauptgeschäftsführer Dr. Nico Fickinger.

Die Führung der NORDAKADEMIE Hochschule der Wirtschaft stellt sich neu auf: Zum April 2018 ist Prof. Dr. Georg Plate nach über 25 Jahren aus den Spitzengremien der norddeutschen Wirtschaftshochschule Nr. 1 ausgeschieden.

Trotz der generell guten Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt können immer mehr Ausbildungsplätze in der Industrie nicht besetzt werden. Für die Betriebe wird dies zunehmend zu einem Problem, stellen die Arbeitgeberverbände der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie fest.

Hamburg als Vorbild, Digitalisierung als Herausforderung

Die Steuerung des beruflichen Schulsystems durch ein eigenes Landesinstitut, in dessen Gremien auch Vertreter der Wirtschaft mitarbeiten, hat sich in Hamburg in den letzten 10 Jahren bewährt.